3. Adventssonntag, 15. Dezember 2019 17 Uhr

FESTLICHE ADVENTS- UND WEIHNACHTSKANTATEN DES BAROCKS

Gottfried Heinrich Stölzel (1690–1749)

Adventskantate »Hosianna dem Sohne David«

Georg Philipp Telemann (1681–1767)

Weihnachtskantate »In dulci jubilo«

Johann Theile (1646–1724)

Der Sionitin Wiegenlied »Nun, ich singe, Gott, ich knie«

 Joseph Anton Sehling (1710–1756)

Offertorium per la Nativita di nostro Signore »Huc huc ad regem«

Offertorium Pastorale »Adeste pastores«

Offertorium per la Nativita di nostro Signore »Huc huc pastores«

Jiří Ignác Línek (1725–1791)

Pastorella für Tenor, Bass, 2 Violinen und Orgel

Sebaldus Hausner (1725–1793)

Salve Regina in G

Wolfgang Carl Briegel (1626–1712)

Vom Einzug Christi und Hosianna »Stimmet Hosianna an«

Am heiligen Christfest »Freuet euch, ihr Menschenkinder«

Ausführende: Katja Fischer (Sopran), Uta Volkmar (Alt)

Clemens Volkmar (Tenor), Jaromír Nosek (Bass)
Collegium Marianum Prag (Barockorchester)

Kantorei Altenberg, Leitung: Kantor Roy Heyne.

Ansprechpartner in musikalischen Angelegenheiten ist

Kantor Roy Heyne.

Tel. 0152-09869088 / EMail: roy.heyne@evlks.de

 

Konzerte und Veranstaltungen finden Sie auch unter:

www.kirche-altenberg.de

 

Rückblick 2017 und 2018:

Joseph Anton Sehling (1710-1756) war Violinist und Kapellmeister am Prager St. Veits-Dom. Von ihm erklingen: die MESSE PASTORALE Beati mites (Selig sind die Sanftmütigen) und drei weitere Werke für das Weihnachtsfest. Diese dem Weihnachtsfest entsprechend festlichen und heiteren Kompositionen - welche zeitlich parallel zu Bachs Weihnachtsoratorium entstanden - sind von typisch spätbarocker Klangsprache gekennzeichnet und enthalten zudem pastorale und teilweise bereits volkstümliche Anklänge. Dies erfolgt bspw. durch die Einbeziehung einer „Trombe pastorale“, also einer „Hirtentrompete“. Die Offertorienvertonungen zeichnen das Weihnachtsgeschehen aus der Sicht der Hirten ab: die Verkündigung der Geburt Jesu des Engels an die Hirten, das Aufbrechen der Hirten nach Bethlehem und die Anbetung bzw. das fröhliche Musizieren der Hirten an der Krippe Jesu. Die Abschrift und Übertragung  dieser Werke aus den Handschriften (Autographen) von ca. 1750 (aufbewahrt im Archiv der Prager  Burg) in die heute gebräuchliche praktische Notation nahm Kantor Roy Heyne im Rahmen seiner Masterarbeit an der Dresdener Hochschule für Musik Carl  Maria  von  Weber selbst vor. Die Aufführungen wurden in folgender Form gestaltet: Den Vokalpart übernahmen vier Solisten aus Dresden sowie die Kantorei Altenberg. Den Orchesterpart incl. Trompeten und Pauken führte das renommierte Prager Barockensemble Collegium Marianum aus.