Josef Antonín Sehling (1710-1756) war Violinist und Kapellmeister am Prager St. Veits-Dom. Von ihm erklingen: die „Messe Pastorale Beati mites“ (Selig sind die Sanftmütigen) und drei weitere Werke (sogenannte Offertorien) für das Weihnachtsfest. Diese dem Weihnachtsfest entsprechend festlichen und heiteren Kompositionen - welche zeitlich parallel zu Bachs Weihnachtsoratorium entstanden - sind von typisch spätbarocker Klangsprache gekennzeichnet und enthalten zudem pastorale und teilweise bereits volkstümliche Anklänge. Dies erfolgt bspw. durch die Einbeziehung einer „Trombe pastorale“, also einer „Hirtentrompete“. Die Offertorienvertonungen zeichnen das Weihnachtsgeschehen aus der Sicht der Hirten ab: die Verkündigung der Geburt Jesu des Engels an die Hirten, das Aufbrechen der Hirten nach Bethlehem und die Anbetung bzw. das fröhliche Musizieren der Hirten an der Krippe Jesu. Die Abschrift und Übertragung  dieser Werke aus den Handschriften (Autograph und Abschrift) von ca. 1750 (aufbewahrt im Archiv der Prager  Burg) in die heute gebräuchliche praktische Notation nahm Kantor Roy Heyne im Rahmen seiner Masterarbeit an der Dresdener Hochschule für Musik Carl  Maria  von  Weber selbst vor. Die Aufführung wird in folgender Form gestaltet sein: Den Vokalpart übernehmen vier Solisten aus Dresden sowie die Kantorei Altenberg. Den Orchesterpart incl. Trompeten und Pauken führt das renommierte Prager Barock-ensemble Collegium Marianum aus.

 

Ansprechpartner in musikalischen Angelegenheiten ist

Kantor Roy Heyne.

Tel. 0152-09869088 / EMail: roy.heyne@evlks.de

 

 

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